Blog to Mag III: Feedjournal, Tabbloid & Co.
Sonntag, 4. Januar 2009 - Kategorie: Publizieren
Via RSS-Blogger (Danke!) bin ich bei der Suche nach einem Magazin-Converter auf Tabbloid aus dem Hause HP gestoßen (worden), der bei der Wandlung von RSS-Inhalten in ein Magazin zwar auch als Black-Box agiert, allerdings ein vergleichsweise ansehnliches Ergebnis liefert. Tabbloid ist Ende 2008 online gegangen. Hier ein Beispiel:

Bereits Anfang des Jahres ist Feedjournal mit einem sehr ähnlichen Service an den Start gegangen, der allerdings eine Anmeldung erfordert. Neben der Free-Version bietet Feedjournal für 59$/Monat eine Gold-Version an, mit der das Design recht weitgehend selbst gestaltet werden kann (ein Gold-Beispiel zu sehen unter libertynewsprint). Außerdem wartet der Dienst mit einem integrierbaren Widget auf, als netter Service für den Leser. Ein Beispiel für die Free-Version:

(Flattersatz wäre die bessere Wahl, beim Blocksatz Laufweite statt Silbentrennung zu verwenden ist satztechnisch schon ein echtes Tabu!! Trotzdem vergleichsweise schönes Ergebnis.)
Einen ausführlichen Vergleich der beiden Dienste gibt es z.B. auf masternewmedia.
Weitere Tools, die allerdings einen (wenig brauchbaren) Bookstyle produzieren, sind: Feedbooks aus Frankreich, das zwar sehr hübsch daherkommt, allerdings eine m.E. ziemlich verwirrende Benutzerführung hat, zeigt dann auch, worum es bei der ganzen Sache u.a. geht: Blogs fit zu machen für die Kindle&Co-Ära, und in Zukunft sogar irgenwann mit einer PrintMag-Version ins Micro-Publishing einsteigen ...
Trotz der schon recht netten Ergebnisse von Tabbloid und Feedjournal: Als Backbox gebe ich den Diensten keine große Zukunft, allerdings sind sie ein toller Anfang. Feedjournal kommt mit den Layout-Funktionen unseren Anforderungen schon recht nahe, ist allerdings eindeutig zu kostspielig - man kann Zweifel anmelden, ob genug zahlende Kunden das Geschäftsmodell tragen. Wünschenswert wäre dagegen für Publisher noch eine Silver- neben der Free- und Gold-Variante: Warum nicht gleichzeitig die Abo-Verwaltung mit anbieten und Seite 2 für A4-Anzeigen-Kampagnen nutzen? Wenn der Dienst dafür kostenlos ist oder den Publisher sogar an den Werbeeinnahmen beteiligt, hätte ich keine Probleme damit, schließlich sind U2 - U3 - U4 bei Magazinen fasst immer für Werbung reserviert ...
Also: Wer mag's ins Leben rufen?
Nachtrag: Übrigens hat der Rat der EU das Jahr 2009 zum "Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation (PDF-Link)" ausgerufen, das sollte doch Ansporn genug sein, denn zusätzliche Mittel gibt's natürlich nicht :-(

Bereits Anfang des Jahres ist Feedjournal mit einem sehr ähnlichen Service an den Start gegangen, der allerdings eine Anmeldung erfordert. Neben der Free-Version bietet Feedjournal für 59$/Monat eine Gold-Version an, mit der das Design recht weitgehend selbst gestaltet werden kann (ein Gold-Beispiel zu sehen unter libertynewsprint). Außerdem wartet der Dienst mit einem integrierbaren Widget auf, als netter Service für den Leser. Ein Beispiel für die Free-Version:

(Flattersatz wäre die bessere Wahl, beim Blocksatz Laufweite statt Silbentrennung zu verwenden ist satztechnisch schon ein echtes Tabu!! Trotzdem vergleichsweise schönes Ergebnis.)
Einen ausführlichen Vergleich der beiden Dienste gibt es z.B. auf masternewmedia.
Weitere Tools, die allerdings einen (wenig brauchbaren) Bookstyle produzieren, sind: Feedbooks aus Frankreich, das zwar sehr hübsch daherkommt, allerdings eine m.E. ziemlich verwirrende Benutzerführung hat, zeigt dann auch, worum es bei der ganzen Sache u.a. geht: Blogs fit zu machen für die Kindle&Co-Ära, und in Zukunft sogar irgenwann mit einer PrintMag-Version ins Micro-Publishing einsteigen ...
Trotz der schon recht netten Ergebnisse von Tabbloid und Feedjournal: Als Backbox gebe ich den Diensten keine große Zukunft, allerdings sind sie ein toller Anfang. Feedjournal kommt mit den Layout-Funktionen unseren Anforderungen schon recht nahe, ist allerdings eindeutig zu kostspielig - man kann Zweifel anmelden, ob genug zahlende Kunden das Geschäftsmodell tragen. Wünschenswert wäre dagegen für Publisher noch eine Silver- neben der Free- und Gold-Variante: Warum nicht gleichzeitig die Abo-Verwaltung mit anbieten und Seite 2 für A4-Anzeigen-Kampagnen nutzen? Wenn der Dienst dafür kostenlos ist oder den Publisher sogar an den Werbeeinnahmen beteiligt, hätte ich keine Probleme damit, schließlich sind U2 - U3 - U4 bei Magazinen fasst immer für Werbung reserviert ...
Also: Wer mag's ins Leben rufen?
Nachtrag: Übrigens hat der Rat der EU das Jahr 2009 zum "Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation (PDF-Link)" ausgerufen, das sollte doch Ansporn genug sein, denn zusätzliche Mittel gibt's natürlich nicht :-(






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