Da muß ich energisch widersprechen - und voll zustimmen
Der Aussage "Eine hierzulande eher typische Ausrichtung, denn Mitmach-Konzepte adressieren fast immer den Amateur-Bereich und streben selten einen vermarktbaren Output an - womöglich ein Tribut an die tendenziell obrigkeitshörige und konservative Wirtschaftskultur des Landes" muß ich engergisch widersprechen. Mit der gogol Publishing Lösung (gogol-medien.de) bieten wir genau so ein Werkzeug an, welches vom Output, anders als Photobuch-Software, auch den professionellen Ansprüchen gerecht wird. So wird beispielsweise die Gießener Zeitung komplett auf der Plattform produziert (Print in Rotation und Online).
Der These hingegen, dass Medienbetriebe zukünftig eher Framework-Anbieter sind, kann ich nur voll zustimmen. Es Medienbetriebe geben die sich damit weniger der Kreation von Inhalten widmen, sondern mehr der Kreation von Services, also Plattformen (Frameworks), die es anderen ermöglichen dort Inhalte zu schaffen, zu ordnen und vermaschbar anzubieten. Es wird also mehr ein kuratieren von inhalten sein, stark unterstützt durch Technologie-Plattformen und starken Marken.
Sebastian (Gast) - 8. Jul, 12:06
... und ich muss mich etwas korrigieren ....
Hallo Martin, Danke für den Kommentar! Auf Gogol-Medien bin ich schon früher gestoßen, das Angebot finde ich ausgesprochen spannend. Vielleicht wäre sogar mal ein Interview interessant, da das System den meisten sicher unbekannt sein dürfte??
Um mich zu korrigieren: Die oben zitierte Aussage hatte ich anders gemeint: Gogol-Medien scheint ein Angebot für Profis bzw. Institutionen (Verlage) mit einem professionellen Output zu sein. Mir ging es jedoch um den "semiprofessionellen" Bereich, wie Teile der Blogosphäre. D.h. Amateure bzw. Halbprofis, die eben kein Photobuch für ihre Freunde, sondern ein kleines und professionelles Magazin für ihre Leserschaft erstellen wollen.
Für die Verknüpfung von Blogsoftware mit automatisierten Satzprogrammen und z.B. einem PDF oder PoD-Buch oder -Magazin als Output könnte ich mir durchaus lohnenswerte Modelle vorstellen. Der letzte Gedanke war ein Netz aus blogbasierten Städteführern mit wahlweise klassischer und personalisierter Print-Ausgabe: http://trendschau.twoday.net/stories/5803766/ . Ev. Überschneidungen mit Myheimat, allerdings im Reiseführerbereich und, wie gesagt, mit wahlweise klassischer Printbuch-Ausgabe, denn rein elektronische Lösungen dürften das Buch erst in vielen Jahren verdrängen.
Da muß ich energisch widersprechen - und voll zustimmen
Der These hingegen, dass Medienbetriebe zukünftig eher Framework-Anbieter sind, kann ich nur voll zustimmen. Es Medienbetriebe geben die sich damit weniger der Kreation von Inhalten widmen, sondern mehr der Kreation von Services, also Plattformen (Frameworks), die es anderen ermöglichen dort Inhalte zu schaffen, zu ordnen und vermaschbar anzubieten. Es wird also mehr ein kuratieren von inhalten sein, stark unterstützt durch Technologie-Plattformen und starken Marken.
... und ich muss mich etwas korrigieren ....
Um mich zu korrigieren: Die oben zitierte Aussage hatte ich anders gemeint: Gogol-Medien scheint ein Angebot für Profis bzw. Institutionen (Verlage) mit einem professionellen Output zu sein. Mir ging es jedoch um den "semiprofessionellen" Bereich, wie Teile der Blogosphäre. D.h. Amateure bzw. Halbprofis, die eben kein Photobuch für ihre Freunde, sondern ein kleines und professionelles Magazin für ihre Leserschaft erstellen wollen.
Für die Verknüpfung von Blogsoftware mit automatisierten Satzprogrammen und z.B. einem PDF oder PoD-Buch oder -Magazin als Output könnte ich mir durchaus lohnenswerte Modelle vorstellen. Der letzte Gedanke war ein Netz aus blogbasierten Städteführern mit wahlweise klassischer und personalisierter Print-Ausgabe: http://trendschau.twoday.net/stories/5803766/ . Ev. Überschneidungen mit Myheimat, allerdings im Reiseführerbereich und, wie gesagt, mit wahlweise klassischer Printbuch-Ausgabe, denn rein elektronische Lösungen dürften das Buch erst in vielen Jahren verdrängen.
LG Sebastian/Trendschau