Vom Early-Adopter zum Only-Adopter
Mittwoch, 10. Juni 2009 - Kategorie: Informieren
Die Trendschau hat nur wenige Leser, dafür aber zwei Gruppen: Freunde aus der Realwelt, die hier auf spektakuläre Enthüllungen aus meinem Privatleben warten ;-) und einige Netzweltler, die mein Interesse an Digitalthemen teilen. Durch das letzte Blogposting und über zahlreiche andere - von mir wohl sehr subjektiv wahrgenommenen - Netzentwicklungen, ist bei mir wieder eine Dauerfrage aufgekeimt, die ich ganz neutral stellen will:
Was passiert eigentlich, wenn sich die oft beschriebene Kluft zwischen Netznerds und Menschen mit anderen Interessensschwerpunkten noch weiter vertieft?
Die Netznerds sind die Early-Adopter von Netzanwendungen. Wie in allen anderen Wirtschaftsbereichen auch würde ohne sie jede Innovation schon im Ansatz verhungern. Menschen mit anderen Interessensschwerpunkten sind die breite Masse, die einer Innovation das Überleben sichert. Ohne sie also kein "break through" (oder "break even", wie ihr wollt). Wenn sich die Kluft also vergrößert, dürfte der Übersprung häufiger ausbleiben und eine Markbereinigung und irgendwann ein Richtungswechsel oder eine Charakteränderung der Webanwendungen folgen.
Ich gebe mal vier ganz kurze Beispiele:
1. Facebook: Nutzen eindeutig, Anwendung simple, Übersprung geglückt.
2. Twitter: befindet sich vielleicht gerade in einer kritischen Phase, die Vermittlung des Nutzens an Nicht-Netz-Nerds stellt selbst Netzwertig vor Herausforderungen.
3. Friendfeed: Vermutlich ein geniales Tool, aber selbst Netznerds rechnen aufgrund der Komplexität kaum mit einem Übersprung.
4. Google Wave: So genial, dass ich selbst gerne drauf gekommen wäre ;-) Aber zur Vorstellung und Erklärung des Tools mussten die Googleianer erst einmal mit Youtube hart verhandeln (weißichnatürlichnicht), um ein fast anderthalb-stündiges Video hochladen zu können.
Ohne weitere Worte, aber gespannt auf eure Meinung.
Montag gibt's wieder Trash-Literatur-Ergüsse.
Was passiert eigentlich, wenn sich die oft beschriebene Kluft zwischen Netznerds und Menschen mit anderen Interessensschwerpunkten noch weiter vertieft?
Die Netznerds sind die Early-Adopter von Netzanwendungen. Wie in allen anderen Wirtschaftsbereichen auch würde ohne sie jede Innovation schon im Ansatz verhungern. Menschen mit anderen Interessensschwerpunkten sind die breite Masse, die einer Innovation das Überleben sichert. Ohne sie also kein "break through" (oder "break even", wie ihr wollt). Wenn sich die Kluft also vergrößert, dürfte der Übersprung häufiger ausbleiben und eine Markbereinigung und irgendwann ein Richtungswechsel oder eine Charakteränderung der Webanwendungen folgen.
Ich gebe mal vier ganz kurze Beispiele:
1. Facebook: Nutzen eindeutig, Anwendung simple, Übersprung geglückt.
2. Twitter: befindet sich vielleicht gerade in einer kritischen Phase, die Vermittlung des Nutzens an Nicht-Netz-Nerds stellt selbst Netzwertig vor Herausforderungen.
3. Friendfeed: Vermutlich ein geniales Tool, aber selbst Netznerds rechnen aufgrund der Komplexität kaum mit einem Übersprung.
4. Google Wave: So genial, dass ich selbst gerne drauf gekommen wäre ;-) Aber zur Vorstellung und Erklärung des Tools mussten die Googleianer erst einmal mit Youtube hart verhandeln (weißichnatürlichnicht), um ein fast anderthalb-stündiges Video hochladen zu können.
Ohne weitere Worte, aber gespannt auf eure Meinung.
Montag gibt's wieder Trash-Literatur-Ergüsse.





